Lichtbogenspritzen ist unsere Spezialität
Beim Lichtbogenmetallspritzen werden zwei elektrisch leitende Drähte durch einen Lichtbogen abgeschmolzen und auf eine vorbereitete Oberfläche gespritzt.
Wie funktioniert das Lichtbogenspritzen?
Sulzer Metco
Beim Lichtbogenspritzen werden zwei drahtförmige, elektrisch leitende Spritzwerkstoffe kontinuierlich unter einem bestimmten
Winkel aufeinander zugeführt. Zwischen den Spritzdrähten (Elektroden) brennt nach dem Zünden ein Lichtbogen mit einer
Temperatur von ca. 4000°C und schmilzt den Spritzwerkstoff ab. Ein starker Druckluftstrom zerstäubt das Schmelzgut und
beschleunigt die Spritzpartikel auf die Werkstückoberfläche. Verfahrensbedingt können nur metallisch leitende, drahtförmige Werkstoffe verarbeitet werden.
Eigenschaften des Lichtbogenspritzverfahren
- Im Lichtbogenverfahren aufgetragene Schichten zeichnen sich durch eine hervorragende, bisher im Flammspritzen nicht erreichte Haftung
aus. Die Spritzpartikel verschweissen mit dem Grundwerkstoff.
- Ausgezeichnet für Anwendungen, die dicke Beschichtungen erfordern oder grosse Oberflächen haben. Beliebig starke Schichten von 0.2mm bis 20mm können aufgetragen werden
- Es kann mit extrem hohen Geschwindigkeitsraten gespritzt werden. Grösste Auftragsrate pro Std aller thermischen Spritzverfahren.
- Die Spritzschichten lassen sich farblich kaum vom Grundwerkstoff unterscheiden
- Gutes Zerspanen der oxydarmen Spritzschichten, die wie Vollmaterial gedreht, gefräst, gebohrt und geschliffen werden können.
- Lichtbogenspritzschichten weisen eine rund 3 mal höhere Zerreissfestigkeit und geringere Schrumpfspannung auf als Flammspritzschichten.
- Metallspritzschichten sind mikroporös, was grosse Vorteile bei Gleitlager und Simmenringsitze hat.
- Die Beschichtungseigenschaften, wie Schichthärte- oder Oberflächenbeschaffenheit kann bestimmt werden.
- Unabhängig des Grundwerkstoffes können alle Materialien aufmetallisiert werden z.B. Eisen/Nichteisenlegierung auf Guss
- Mobile Anlage, Beschichtung vor Ort.
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